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NEWSLETTER 02-2025
 
 
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  Liebe Leserinnen und Leser,  
 
 

erreicht Sie unser Newsletter kurz vor oder nach dem wohlverdienten Sommerurlaub? Für viele von uns ist es die Zeit, in der man sich nach Erholung von alltäglichen Herausforderungen, aber auch von politischen und ökologischen Krisen sehnt. Kein Wunder, hat sich doch seit Beginn dieses Jahres viel verändert – auch in Sachen Energiepolitik: Von der Amtseinführung der neuen amerikanischen Regierung, die bereits den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen verkündete, über die Bundestagswahl in Deutschland bis hin zu damit verbundenen Erwartungen und der Frage unter Befürworterinnen und Befürwortern für Klimaschutz: Wie weit sind wir bei der Energiewende?

All diese Themen begleiten uns in den Urlaub – und auch der Klimawandel reist mit. Bisher erlebten wir bereits – das zeigen nun auch Wetteraufzeichnungen – einen teils zu warmen Sommer in Deutschland.

Dies hat auch weniger erfreuliche Auswirkungen auf die Wasserkraft: Vergleichsweise weniger Niederschläge und teils trockene Wetterbedingungen führten zu einem geringeren Anteil (um 29%) von Wasserkraft an der erneuerbaren Stromerzeugung (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). 

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Wasserkraft weiter zur Energiewende beitragen kann. Als seit Jahrhunderten genutzte Form der Energieerzeugung ist sie natürlich gefährdet von möglichen Trockenzeiten, gestörten Oberflächennachflüssen etc., die durch den Klimawandel immer häufiger werden. Zudem müssen wir beim Neubau oder der Optimierung von bestehenden Anlagen stets die Auswirkungen auf Umwelt und ihre Lebewesen bedenken – Stichwort: Technologiefolgenabschätzung.

Passend dazu startete im Juli 2025 und sehr zu meiner Freude unser CC4E-Forschungsprojekt ADM (Aqua Dynamic Marlin Water Turbine): In dem Vorhaben möchten wir gemeinsam mit unserem Projektpartner, der SIBAU Genthin GmbH & Co. KG, ein nachhaltiges System zur Energiegewinnung aus Wasserkraft (durch Wasserströmungen in Flüssen) entwickeln. Das System soll anpassungsfähiger an unterschiedliche Umweltbedingungen sein und umgekehrt auch die Umwelt weniger beeinträchtigen – eine Chance, das Bestmögliche aus der Wasserkraft rauszuholen und zur Entwicklung von noch anpassungsfähigeren Unterwasserkraftwerken beizutragen.

Übrigens: Das Design des Energiegewinnungssystems im ADM-Projekt ist einem besonderen Tier nachempfunden – manche von Ihnen können es sicher bereits aus dem Namen des Projektes ablesen, allen anderen empfehle ich wärmstens, mehr darüber in diesem CC4E-Newsletter zu lesen.

Dabei erfahren Sie auch weitere Neuigkeiten aus dem CC4E, u.a.:

Im Mai fand an unserem Forschungsstandort am Energie-Campus in Hamburg-Bergedorf eine Begutachtung durch einen externen wissenschaftlichen Beirat statt - ein ganz besonderer Termin für das gesamte Team, da diese Evaluation zugleich Voraussetzung für eine erneute Fortführung des CC4E als (seit 2021) etablierte wissenschaftliche Einrichtung nach Hamburger Hochschulgesetz ist. Unsere engagierten Kolleg*innen gaben Einblick in unsere Arbeit, Projekte und Promotionen am CC4E - wie es danach weiterging und weitergeht, verraten wir Ihnen gegen Ende unseres Newsletters.

Ebenfalls im Mai 2025 fand zudem schon zum zweiten Mal unsere CC4E-Karrieremesse für die Energiewende statt. In diesem Jahr veranstalteten wir das Event in Kooperation mit der HAW-Firmenkontaktmesse, die an unserer Hochschule bereits seit einiger Zeit erfolgreich etabliert ist. Unser Energie-Special stieß auf reges Interesse bei den Studierenden.

Von Hamburg bis nach Japan: Einige Kolleg*innen am CC4E waren fleißig auf Konferenzen und Fachveranstaltungen unterwegs, hielten Vorträge zu ihren CC4E-Forschungsvorhaben oder konnten wertvolle Einblicke in vieldiskutierte Themen der Energieforschung gewinnen.

Im Rahmen der diesjährigen Hamburg Sustainability Week 2025 im Juni führte das vom CC4E koordinierte Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL) gemeinsam mit der BMW Foundation Herbert Quandt und dem Fraunhofer IAO eine „Werkstatt des Wandels“ durch. Teilnehmende aus der Start-Up-Branche, Industrie, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten u.a. Folgen einer derzeit eher kritischen Wahrnehmung der Energiewende und notwendige Maßnahmen für eine defossilisierte Industrie im Norden. Die Werkstatt-Ergebnisse sollen im Rahmen des Sommerfestes des Bundespräsidenten in Berlin präsentiert werden.

Ebenfalls im Juni waren wir erneut bei der bundesweiten Woche des Wasserstoffs dabei. Unter ihrem Dach können allerorts Veranstaltungen rund um das Thema Wasserstoff für interessierte Bürger*innen angeboten werden. Unser CC4E-Team öffnete zu diesem Anlass die Türen an unserem Forschungsstandort in Hamburg-Bergedorf.

Mit dieser Rückschau auf die ereignisreichen letzten Monate wünsche ich Ihnen eine freudige Lektüre unseres Newsletters und vor allem einen schönen, sonnigen und nicht zu heißen Sommer!

Ihr Torsten Birth-Reichert

(stellvertretender CC4E-Leiter)

 
 
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Alle Themen im Überblick
 
 
 

Einblicke und Interviews


Wie gelingt die Energiewende? 
360-Grad Blick in die Zukunft 


Veranstaltungen mit dem CC4E

Zukunftsworkshop: Energiewende & gesellschaftliche Teilhabe
NRL-Transferworkshop Wälderhaus
CC4E-Karrieremesse für die Energiewende
Werkstatt des Wandels
Illustrator*innen der Zukunft am CC4E
Wasserstoff Regionalkonferenz Nord – Standortvorteil Norddeutschland

Beteiligung an der Woche des Wasserstoffs 2025

Das CC4E „unterwegs"

Paper-Vorstellungen bei der EEM25
Delegationsreise mit dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH)

Auf der Wind Energy Science Conference 2025
CC4E-Beteiligung an der Veranstaltung „Technikfolgenabschätzung & Ethik“

Neue und abgeschlossene Projekte

Abschluss des Projektes MEDEA
Start der Prozesswärme Beratung
Start des Projektes ADM

Ausblick

Evaluation des CC4E
Einladung zum Internationalen Multi-Rotor Seminar 2025
Einladung zum NRL-Konsortialtreffen am 6. November 2025
Nachhaltigkeitsmanagement: Neues Weiterbildungsangebot an der HAW Hamburg

 
 
 
 
 
 
 
 
  Einblicke und Interviews  
 
 
 
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Wie gelingt die Energiewende?
 

Diese Frage steht auch im Fokus eines Interviews mit CC4E-Leiter Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers für Hamburg News. Es geht unter anderem um den Aufbau einer grünen Wasserstoffinfrastruktur und um den Hamburger Hafen als möglichen zukünftigen Dreh- und Angelpunkt für Wasserstoffimporte – spannende Einblicke in die energiepolitische Zukunft Hamburgs.

 
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Copyright: Hamburger Energienetze GmbH
 
360-Grad Blick in die Zukunft
 

Die Energiewende ist eine komplexe Herausforderung: Viele technische, wirtschaftliche und regulatorische Faktoren müssen zusammenwirken, damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Im Interview auf dem NRL-Blog berichtet Lucas Jürgens vom CC4E, wie das Team im NRL-Teilvorhaben 2.1 mithilfe einer Gesamtsystemsimulation das Energiesystem in die Zukunft abstrahiert. Dabei werden nicht nur Stromnetze, sondern auch Gasinfrastruktur und Wärmebedarf berücksichtigt, um Chancen für Sektorkopplung zu identifizieren. Die Simulation kann zeigen, wie sich der flächendeckende Ausbau von Solaranlagen oder der Einsatz von Batteriespeichern und Elektrolyseuren auf das Gesamtsystem auswirken würde.

 
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  Veranstaltungen mit dem CC4E  
 
 
 
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Zukunftsworkshop: Energiewende & gesellschaftliche Teilhabe
 

Wie verteilen wir knappe Energieressourcen wie grünen Wasserstoff sinnvoll und fair? Wie sieht eine transparente Fernwärmeplanung aus? Wie stellen sich Bürger*innen eine sinnvolle Verkehrswende vor? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des „Zukunftsworkshops: Energiewende und gesellschaftliche Teilhabe“, zu dem am 10. April rund 40 Teilnehmende in die Zentralbibliothek Hamburg gekommen waren. Eingeladen hatte das Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor, dessen Teilvorhaben 3.1 am CC4E angesiedelt ist. In interaktiven Formaten – von Diskussionsrunden über Planspiele bis hin zu einer offenen Ausstellung – diskutierten Bürger*innen über ihre Teilhabe-Möglichkeiten und -Bedürfnisse. Der Workshop zeigte eindrücklich, wie wichtig eine frühzeitige und transparente Einbindung aller Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für das Gelingen der Energiewende ist.

 
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Copyright: AgungRikhi
 
NRL-Transferworkshop Wälderhaus
 

Fachlicher Austausch, intensives Vernetzen und ein emotionaler Abschied – so lässt sich der diesjährige Transferworkshop des Norddeutschen Reallabors (NRL) zusammenfassen, der am 5. Mai im Wälderhaus in HH-Wilhelmsburg stattfand. Herzstück der Veranstaltung war eine spannende Podiumsdiskussion, in der die Projektverantwortlichen der Elektrolyseur-Projekte im NRL von ihren Erfahrungen mit Genehmigungen, flexiblen Fahrweisen und technischen Kinderkrankheiten berichteten. Rund 60 Partner aus unserem Konsortium kamen für den Transferworkshop zusammen. Mit dabei war auch ein gern gesehener Überraschungsgast: Der scheidende Umweltsenator Jens Kerstan von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft nutzte seinen letzten Tag im Amt, um sich vom NRL zu verabschieden.

 
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CC4E-Karrieremesse für die Energiewende

 

Am 8. Mai 2025 fand die zweite CC4E-eigene Jobbörse statt. Die Veranstaltung war in diesem Jahr Teil der wiederkehrenden und erfolgreichen Firmenkontaktmesse (FKM) an der HAW Hamburg und bot als Energiespecial Möglichkeit zum weiteren Austausch zwischen Absolvent*innen und Unternehmen. Denn damit die Energiewende gelingt, müssen sich Akteure aus Politik, Gesellschaft, Forschung und Industrie notwendigen Zukunftsfragen stellen. Unternehmen sind mehr denn je auf Fachkräfte im Bereich der erneuerbaren Energien angewiesen. Studierende in diesem Feld sind auf der Suche nach entsprechenden Praktika, Abschlussarbeiten und Jobangeboten.

 
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Werkstatt des Wandels
 

Im Juni hat die Hamburg Sustainability Conference führende Köpfe aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht, um die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben. Die begleitende Sustainability Week trug das Thema aus dem Rathaus hinein in die Stadt. In diesem Rahmen hat das Norddeutsche Reallabor (NRL) gemeinsam mit der BMW Foundation Herbert Quandt und dem Fraunhofer IAO eine „Werkstatt des Wandels“ durchgeführt. Einleitende Impulse gaben NRL-Koordinator Mike Blicker vom CC4E und AG 9-Leiter Christian Hein, Head of Decarbonization bei Aurubis, außerdem Dr. Moritz Julian Maier vom Fraunhofer CeRRI. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden aus der Start-Up-Branche, Industrie, Verwaltung und Wissenschaft, welche Folgen die derzeit eher kritische Wahrnehmung der Energiewende hat – und was es jetzt braucht, um die Defossilisierung der Industrie im Norden in Schwung zu bringen. Am Ende entstanden Schaukästen mit Prototypen der visionären Ideen, die ihren Weg zum Sommerfest des Bundespräsidenten finden sollen.

 
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Illustrator*innen der Zukunft am CC4E

 

Wie können die Herausforderungen der Energiewende auch optisch anschaulich vermittelt werden? Eine wichtige Frage für die Wissenschaftskommunikation und –illustration, mit der auch wir uns am CC4E vermehrt beschäftigen. Für einen Austausch und Einblicke in die Forschungspraxis, besuchte eine Studierendengruppe der HAW Hamburg unseren Energie-Campus und Forschungswindpark in Hamburg-Bergedorf. Die Exkursion fand im Rahmen des Hochschulkurses „Illustration für die Zukunft“ mit Prof. Reinhard Schulz-Schaeffer und unterstützt von Students for Future Hamburg statt.

 
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Wasserstoff Regionalkonferenz Nord – Standortvorteil Norddeutschland
 

Unter dem Motto „Standortvorteil Norddeutschland“ kamen Unternehmen, Forschung und Politik am 25. Juni 2025 in der Handelskammer Hamburg zusammen. Eingeladen hatte Trans4Real, das Transferforschungskonsortium der „Reallabore der Energiewende“, zu denen auch das vom CC4E aus koordinierte Norddeutsche Reallabor (NRL) zählt. Mike Blicker, Mitglied des CC4E-Leitungsteams und NRL-Projektkoordiniator, stellte das Projekt auf der Konferenz umfassend vor und unterstrich dessen Bedeutung für den Markthochlauf.

 
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Beteiligung an der Woche des Wasserstoffs 2025

 

Im Rahmen der bundesweiten Woche des Wasserstoffs öffnete das CC4E am 27. Juni die Tore zum Technologiezentrum Energie-Campus in Hamburg-Bergedorf. Interessierte konnten mehr zu Fragen erfahren wie: Wie sieht das Energiesystem der Zukunft aus? Welche Rolle spielt dabei Wasserstoff? Und wie sieht der Transformationspfad aus, mit dem sich die CO₂-Emissionen schnell reduzieren lassen, ohne den Industriestandort Norddeutschland zu gefährden?

Nach einem Vortrag über die Arbeit am CC4E und im Großprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL), bot die Führung durch das Technologiezentrum die Gelegenheit, Zukunftstechnologien wie Elektrolyseur oder Wärmepumpe hautnah zu sehen.

 
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  Das CC4E unterwegs  
 
 
 
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Paper-Vorstellungen bei der EEM25
 

Vier Wissenschaftler vertraten das CC4E Ende Mai auf der International Conference on European Energy Markets (EEM25), die in diesem Jahr im portugiesischen Lissabon stattfand. Die Konferenz deckt ein breites Themenspektrum zu Konzepten und Lösungen im Bereich der Energiesystemmodellierung, Marktdesign und Regulierung ab. Die fünf Wissenschaftler präsentierten Paper entstanden aus den Projekten NRL und BELLE.

 
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Delegationsreise mit dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH)
 
Ende Juni begleitete CC4E-Leiter Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers eine Delegationsreise nach Japan, die von der Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH (EEHH) initiiert und gemeinsam mit Vertreter*innen von Hamburg Invest und der Hamburg Marketing GmbH stattfand. Anlass war die Weltausstellung Osaka 2025. Auf dem Programm standen Besuche von in Osaka, Tokio und Fukushima ansässigen Unternehmen und Partnern aus der Energiebranche und der Austausch zu künftiger Zusammenarbeit. Auf einem, vom Cluster in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Hamburg/Finanzplatz Hamburg e.V., Hamburg Invest und Hamburg Marketing organisierten Wirtschaftsseminar in Grand Cube Osaka, hielt Prof. Hans Schäfers eine Keynote und berichtete über Hamburger Ziele, Projekte und Herausforderungen bei der Energiewende und dem Wasserstoffhochlauf.
 
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Auf der Wind Energy Science Conference 2025

 

Ende Juni 2025 war das CC4E-Kompetenzteam Wind auf der Wind Energy Science Conference (WESC) 2025 in Nantes vertreten. Aus dem Projekt X-Multirotor DfM hielten Abdullah Khisraw und Sven Störtenbecker Vorträge, aus dem Projekt HyDrive Alexander Dam und Pascal Seifermann. Neben spannenden Sessions und vielen Möglichkeiten zum Austausch, stellte die Exkursion zum Offshore-Windpark Saint Nazaire sowie zur Floating-Testanlage der Open-C Foundation ein besonderes Highlight dar.

 
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CC4E-Beteiligung an der Veranstaltung „Technikfolgenabschätzung & Ethik“

 

Am 25. Juni 2025 beteiligten sich CC4E-Mitglieder und -Mitarbeitende am Workshop „Technikfolgenabschätzung & Ethik“ – eine Veranstaltung, die gemeinsam vom „Center for Postgraduate Studies (CPS)“ der HAW Hamburg und der Ethikkommission der HAW Hamburg, durchgeführt und durch das Projekt „go-2-prof:in“ finanziert wurde.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vizepräsidenten für Forschung und Transfer, Prof. Dr. -Ing. Peter Wulf, und anschließende einführende Worte durch die Vorsitzende der Ethikkommission, Prof. Dr. Sabine Wöhlke, sind die über 60 teilnehmenden Personen gespannt der Keynote von Prof. Dr. Armin Grunwald, Leiter des „Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag“ und Leiter der weltweit größten Einrichtung zur Technikfolgenabschätzung, dem „Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)“ am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), gefolgt.

Prof. Dr.-Ing. Torsten Birth-Reichert, stellvertretender CC4E-Leiter, moderierte zusammen mit Dr. Christoph Porschke (Leiter des Servicebereichs Forschung & Transfer an der HAW Hamburg) den World Café-Tisch „Regenerative Energien“. Dort wurden Fragen zur Akzeptanz in der Bevölkerung für z.B. Windräder in ihrer Umgebung, systemische Risiken (z.B. mögliche neue Abhängigkeiten durch seltene Rohstoffe oder digitale Steuerungssysteme) oder Flächenkonkurrenz zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Energiegewinnung behandelt und letztlich die Frage aufgeworfen: Cyberangriffe gegen die Energiewende – Welche Rolle spielen Smartgrids dabei? Die im Rahmen des Workshops gesammelten Diskussionsergebnisse aus allen World Café-Tischen (die dort behandelten Themen: KI/Robotik, Regenerative Energien, Mobilität, Datenmanagement im Sozial- und Gesundheitswesen) werden für die weitere Anknüpfung an die Ethikkommission weitergeleitet. Mehr Informationen über das CPS erfahren Sie über den nachfolgenden Link.

 
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  Neue und abgeschlossene Projekte  
 
 
 
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Abschluss des Projektes MEDEA

 

Im Rahmen des Projekts MEDEA (Methan Dekarbonisierung mittels Mikrowellen-Niedertemperatur-Plasmacracking) konnte in enger Zusammenarbeit mit den Partnern iplas GmbH und Hamburger Energienetze GmbH die Plasmacracking-Technologie erfolgreich im Pilotmaßstab unter praxisnahen Betriebsbedingungen demonstriert werden. Ziel des Projekts war die Entwicklung und Erprobung eines innovativen Verfahrens zur klimafreundlichen Erzeugung von Wasserstoff und festem Kohlenstoff (Carbon Black) aus Methan durch den Einsatz von Mikrowellenplasma. MEDEA wurde als Teilprojekt von der Forschungsinitiative X-Energy durchgeführt, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird. Erste Ergebnisse für MEDEA finden sich im untenstehenden Link.

 
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Start der Prozesswärme Beratung

 

Im Juni ist das von der BUKEA geförderte Beratungsprojekt zur Dekarbonisierung der Prozesswärme am CC4E gestartet. Ab sofort können sich interessierte Hamburger Unternehmen melden, um eine kostenlose Analyse ihres Prozesswärmebedarfes und Transformationsmöglichkeiten zu bekommen.
So soll die Wärmwende auch im gewerblichen Bereich voran gebracht werden.

 
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Start des Projektes ADM

 

Im Juli 2025 startete das Projekt ADM (Abkürzung für „Aqua Dynamic Marlin Water Turbine“) am CC4E. ADM widmet sich der Entwicklung eines innovativen, strömungsbasierten Mikrokraftwerks zur dezentralen und umweltschonenden Energiegewinnung in Fließgewässern. Ziel ist die Bereitstellung einer kompakten, skalierbaren und kosteneffizienten Lösung, mit der bisher ungenutzte hydrologische Standorte – insbesondere in kleinen und mittleren Flüssen – zur Stromerzeugung erschlossen werden können. Im Rahmen des Projekts wird ein funktionsfähiger Prototyp des ADM-Systems konstruiert, getestet und optimiert. Das Forschungsvorhaben soll einen Beitrag zur dezentralen Energiewende im Bereich Kleinstwasserkraft leisten und ökologische, technische und ökonomische Herausforderungen (der lokalen Stromerzeugung) in den Blick nehmen.

 
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  Ausblick  
 
 
 
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Evaluation des CC4E

 

Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des CC4Es: Nach seiner Gründung 2008, wurde das CC4E im Jahr 2021 als wissenschaftliche Einrichtung gemäß § 92a des Hamburger Hochschulgesetzes etabliert sowie mit eigener Satzung und Ziel- und Leistungsvereinbarung ausgestattet.

In diesem Jahr wird über den erneuten Fortführungsbeschluss für diese Organisationsform entschieden. Dafür ist u.a. eine Evaluation durch externe Gutachter*innen Voraussetzung. Die Begutachtung durch den externen wissenschaftlichen Beirat fand am 12. Mai 2025 am Forschungsstandort Energie-Campus des CC4E in Hamburg-Bergedorf statt. Zu diesem Anlass berichteten die CC4E-Leitung und Forschende über bisherige und künftige Forschungsvorhaben sowie die Strategien zur Weiterentwicklung in den kommenden Jahren.

Als positives erstes Zwischenergebnis, attestiert der daraus entstandene Evaluationsbericht den Erfolg der in der Ziel- und Leistungsvereinbarung (ZLV) vereinbarten Ziele. Zusätzlich bietet der Bericht wertvolle strategische Anknüpfungspunkte für die künftige Arbeit des CC4E, indem u.a. Empfehlungen für künftige Forschungsschwerpunkte, Formate zur geeigneten Ansprache und Bindung an Anspruchsgruppen oder zur strukturellen Weiterentwicklung gegeben werden.

Die Evaluation des CC4E ist nicht nur für uns, sondern auch für die HAW Hamburg selbst ein besonderer Meilenstein, da erstmals eines der hochschulansässigen Competence Center nach nun 17-jährigem Bestehen und fünfjährigem Bestehen als feste wissenschaftliche Einrichtung in die nächste Phase der Evaluation und des Fortbestehens gehen kann. Den weiteren Entwicklungen blicken wir mit freudiger Spannung entgegen.

Mehr zur Historie des CC4E als wissenschaftliche Einrichtung der HAW Hamburg ist über den untenstehenden Link zu lesen.

 
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Einladung zum Internationalen Multi-Rotor Seminar 2025

 

Die Zukunft der Windkraft, welche eine starke Rolle für das Gelingen der Energiewende spielt, könnte eine völlig neue Dimension erreichen: Multirotoranlagen sind eine innovative Weiterentwicklung der Windenergie-Technologie, an der ein Projektteam am CC4E seit ein paar Jahren intensiv forscht. Um die aktuellen Entwicklungen und Forschungen im Bereich der Multirotor-Windturbinensystemen (MRS) zu diskutieren, veranstaltet das CC4E vom 14. bis 15. Oktober 2025 ein zweitägiges internationales Multi-Rotor-Seminar 2025.

Kommen Sie gerne vorbei und erlangen Sie Einblicke in die aktuelle Forschung und die Praxis-Perspektive rund um das Thema Multi-Rotoren. Die Registrierung ist ab sofort möglich.

 
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Einladung zum NRL-Konsortialtreffen am 6. November 2025
 

Das vom CC4E koordinierte Energiewende-Großprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL) lädt zum nächsten Konsortialtreffen ein: Es wird am 6. November in Hamburg stattfinden und steht in diesem Jahr unter dem besonderen Motto „NRL meets NEW 4.0“: Mit NEW 4.0 (2016-2021) und dem Norddeutschen Reallabor (NRL, 2021-2027) zeigen die norddeutschen Bundesländer seit fast zehn Jahren, dass man die Energiewende am besten gemeinsam angeht. Die wertvollen Erfahrungen, die die Partnerkonsortien beider Leuchtturmprojekte gewonnen haben, wollen sie gemeinsam mit Regierungsvertreter*innen, Energiewendeakteur*innen und Medienvertreter*innen aus den beteiligten Bundesländern reflektieren. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank sowie Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Tobias Goldschmidt haben ihre Teilnahme bereits zugesagt, aus Mecklenburg-Vorpommern wird Staatssekretärin Ines Jesse begrüßt werden. Zur Agenda und Anmeldung gelangen Sie über den nachfolgenden Button.
 
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Nachhaltigkeitsmanagement: Neues Weiterbildungsangebot an der HAW Hamburg

 
Unternehmen müssen sich zunehmend mit dem Thema Nachhaltigkeit und damit verbundenen Anforderungen, Risiken, aber auch Chancen auseinandersetzen. Aus diesem Grund bietet der Campus Weiterbildung der HAW Hamburg am 10./11.Dezember 2025 ein neues Weiterbildungsangebot an:  „Nachhaltigkeitsmanagement erfolgreich umsetzen: Von der gesetzlichen Pflicht zur strategischen Chance“. In zwei Tagen erhalten Fach- und Führungskräfte das nötige Handwerkszeug, um Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG) systematisch zu analysieren, individuelle Maßnahmen abzuleiten und ihr Unternehmen für die Zukunft zu stärken. In das Angebot fließen auch Erfahrungen aus innovativen Hamburger Forschungsvorhaben ein, z.B. aus dem Energiewende-Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL), das vom CC4E aus koordiniert wird.
 
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für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E)
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